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TK bemängelt oft fehlenden Zusatznutzen neuer Medikamente

Interessant, wie die Pressemitteilungen von. Krankenkassen immer wieder als "Expertenmeinung" ungefiltert in die Presse gelangen und ohne Konjunktiv zitiert werden, als seien das Reportagen von renomierten Journalisten.

Es sei keine Verbesserung wenn man statt dreimal täglich ein Medikament nur noch einmal am Tag nehmen müsse. Und auch keine Vebesserung sei eine bessere Verträglichkeit. Muss ich dazu noch etwas kommentieren? Das Auto ist auch keine wesentliche Verbesserung der Kutsche sagt der Verband der Futtermittelhersteller...

Und viele Medikamente seien "nur" für Tumorerkrankungen und Multiple Sklerose, weil dort Geld zu verdienen sei. Seit Jahrzehnten forschen Chemiker, Physiker und Mediziner an Therapien und werden Tag für Tag von der Industrie dafür bezahlt. Wenn dann nach Jahrzehnten das Produkt endlich Fertig ist, soll es am Besten wohl gratis verteilt werden?

Nebenwirkungen werden oft erst später ferstgestellt- das stimmt. Das war noch nie anders! Dafür gibt es ja das System der später verschickten Warnhinweise.

 

Die Krankenkassen - unser Feind und Helfer...

Es hätte so schön sein können, aber leider arbeiten Krankenkassen nicht für, sondern gegen die Ärzteschaft. Leider arbeiten sie aber auch nicht für ihre Patienten. Immer wieder werden seitens der Kassen Themen lanciert um Ärzte zu diffamieren und dies dann "zufällig", wenn die Kassen selber in der Presse gerade nicht gut dastehen. Mit Forderung nach Honorarkürzungen lässt sich halt super Presse machen, da interessiert es auch nicht das die Einnahmen schon sein Jahren stetig sinken. Das letzte Thema zur Stimmungsmache ist im Januar 2013 von der AOK lanciert worden: mit der allgemeinen Forderung ,"gegen korrupte Ärzte muss vorgegangen werden" konnte nur ein kurzes Echo in der Presse hervorrufen werden. Das Vertrauen in die Kassen durch auf der Ärzteseite ist jedoch nachhaltig zerstört!

Was ist die Folge für Sie:

-Ich kann aufgrund der aktuellen Lage die Sparvorgaben der Krankenkassen nur weiterreichen. Mein Honorar von 13,50 € (Stand 3.Quartal 2017) Euro pro Patient für ein Quartal lassen für mich keinerlei Spielraum zu.

-Auf mündliche Aussagen oder Zusagen von Sachbearbeiter kann ich nicht mehr eingehen, es gelten nur schriftliche Zusage Ihrer Krankenkasse. Kassen-Mitarbeiter stellen ihre Kunden gerne mit dem Satz "Natürlich geht das/zahlt das die Kasse, das liegt im Ermessen des Arztes" zufrieden. Das tut es leider nicht. Es handelt sich um eine rethorische Floskel.

-Auch bei den Mengen darf ich mich nicht nach verbrauchten Mengen richten, sondern die von Krankenkassen übernommenen Mengen aufschreiben. Bei Bedarf stelle ich Ihnen gerne ein Privatrezept aus.

Ich berichte Ihnen, sollte sich etwas ändern...

Update 1/2017: es hat sich was verändert! Pro Patient werden aktuell 13Euro bezahlt.

 

Gesundheitspolitik

Hautärzte bekommen aktuell noch rund 13,50 Euro für 3 Monate ("im Quartal"). Sie als Patient erhalten dafür: Besuche sooft Sie wollen, kleine Operationen, Allergietestungen, Lichtbestrahlung, Verbinden von chronischen Wunden, Hausbesuche und vieles mehr. Nach Abzug der Steuern und Praxiskosten bleiben etwa 5 Euro...!

Sie merken es bereits an den zahlreichen privat zu bezahlenden Leistungen: Unser System ist auf dem Weg zur Basisversorgung ("...das medizinisch notwendige" Ulla Schmidt). Gute Medizin müssen Versicherte trotz steigender Beiträge immer öfter zusätzlich bezahlen. Dennoch werden auch zahlreiche Leistungen wie z.B. Allergietestungen unbemerkt durch uns Ärzte subventioniert bzw. gratis erbracht!

Die Bezahlung ist übrigens unabhängig von der Anzahl der Termine, bezahlt wird Pauschal, aktuell 13,50 €. So ist jeder zusätzliche Termin im Quartal eine Leistung die wir Ärzte UMSONST als Service für Sie erbringen! So finden Allergietestungen auf z.B. Baumpollen alleine noch deshalb statt, weil Pharmaunternehmen die Substanzen kostenlos zur Verfügung stellen- und Arztpraxen die Arbeitskraft stellen.